Autor: mdg

Bauphysikforum 2019

Unter dem Titel „Wissen für den Planungsalltag“ widmet sich das Bauphysik-Forum 2019 zusammen mit dem inzwischen 10. Internationalen Holz[Bau]Physik-Kongress wieder den aktuellen Themen der praktischen Bauphysik.

Vor allem aus normativer Sicht bringt das Bauphysikjahr 2019 einige Neuerungen mit sich. Die österreichischen Wärme- und Schallschutznormen ÖNORM B 8110 und ÖNORM B 8115 werden zu großen Teilen überarbeitet und enthalten wesentliche Änderungen.

Am ersten Tag der Veranstaltung widmen wir uns schwerpunktmäßig dem Schallschutz. Nach den Neuerungen der zugehörigen ÖNORM wird besonders auf aktuelle Planungshilfen und leistungsfähige Deckenaufbauten eingegangen. Im Anschluss daran betrachten wir Herausforderungen und Lösungsansätze zur Planung und Ausführung der technischen Gebäudeausrüstung im Holzbau.

Am zweiten Tag steht der Wärme- und Feuchteschutz im Fokus. Neben den normativen Neuerungen in Österreich wird auch auf die deutsche Feuchteschutznorm DIN 4108 eingegangen. Aus der Schweiz werden uns anschließend Praxisbeispiele aus der Gutachtertätigkeit präsentiert.

Abgerundet wird die Veranstaltung schließlich mit einer kritischen Betrachtung des grauen Energiebedarfs von Dämmstoffen.

Das vollständige Programm des Bauphysikforum 2019 finden Sie hier zum Download.

Wir bringen mehr Holz in den Wohnbau

Wien, am 3. Oktober 2017._BAU.GENIAL hat Architekten, Bauträger und Wohnbaugenossenschaften um ihre Einschätzung zur Zukunft des großvolumigen Holzbaus gebeten. 91 % der Befragten erwarten eine positive Entwicklung – für das neue Präsidium mit Präsident Thomas Grudl und Vizepräsidentin Gabriele Leibetseder eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für die kommenden vier Jahre.

Gegründet wurde BAU.GENIAL, die Plattform für den Holz- und Leichtbau, vor zwölf Jahren. In der ersten Zeit hat der Verband Grundlagenstudien ausgearbeitet, in den Jahren 2014 bis 2016 durch den Architekturpreis für Hotellerie, Schulbau und Gesundheitswesen die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit dieser nachhaltig wertvollen Bauweise unter Beweis gestellt. „Die Vorteile des modernen Holzbaus liegen auf der Hand, technisch sind alle Fragen gelöst, gelungene Referenzen gibt es in ganz Österreich. Und trotzdem haben immer noch so viele Bauherren und Architekten eine mir unerklärliche Scheu davor, Holz als Baustoff einzusetzen“, zieht Grudl Bilanz.

Den Gründen dafür ist BAU.GENIAL mit einer Umfrage unter Architekten, Bauträgern und Wohnbaugenossenschaften auf den Grund gegangen. Die telefonisch durchgeführte, qualitative Umfrage hat im Frühjahr 2017 österreichweit stattgefunden. Die Ergebnisse liegen jetzt auf dem Tisch.

• 91 % der Befragten schätzen die Zukunftsperspektiven des Holzbaus positiv ein
• 89 % der Befragten bewerten Informationskampagnen für den Holzbau als sinnvoll
• 77 % der Befragten bewerten Holzbau im mehrgeschoßigen Wohnbau positiv
• 72 % der Befragten sind der Meinung, dass die Holzbauweise mit Massivbauweise konkurrieren kann

Mit so viel Zustimmung hatten weder der Auftraggeber noch das Marktforschungsinstitut gerechnet. Die 89 % an Informationskampagnen Interessierten geben aber auch einen Hinweis darauf, dass bei aller Zuversicht noch viel Unsicherheit gegeben ist. Im Rahmen der Telefoninterviews wurde auch nach den Gründen gefragt, weshalb sich Architekten und Planer bei all dieser Zustimmung dann doch oft für einen anderen Baustoff entscheiden würden.

• 28 % meinen, es fehle fundiertes Wissen
• 25 % fürchten zu hohe Kosten durch erhöhte Schallschutz- und Brandschutzanforderungen
• 22 % bewerten nach wie vor den Brandschutz als kritisch

Grudl, selbst Holzbautechniker, betont einmal mehr, dass die Thematik des Brandschutzes im Holzbau längst gelöst ist. Die Anforderungen an Schall- und Brandschutz sind abhängig von der Gebäudeart und Gebäudenutzung und gelten unabhängig vom Baustoff. „Wir stimmen daher der Einschätzung zu, dass es an fundiertem Wissen fehlt, und werden genau dort ansetzen“, erklären Grudl und Lebeitseder unisono. Die wichtigsten drei Handlungsfelder, denen sich BAU.GENIAL in den kommenden Jahren widmen wird, sind die Bereiche

• Planung, Bauprozesse und Schnittstellen
• Aus- und Weiterbildung
• Gebäudeherstellungskosten

und sie sind aufs engste miteinander verwoben.

Anders Planen
Die Umfrage zeigt, dass der Informationsbedarf im Bereich der Bauprozesse besonders groß ist. Deshalb will BAU.GENIAL künftig intensiver mit denjenigen Gewerken zusammenarbeiten, die nachfolgend mit der Holzkonstruktion arbeiten – allen voran dem Bereich Haustechnik. Mehr Information braucht es auch betreffend Planungsprozesse und Koordinierungsabläufe.

Bessere Aus- und Weiterbildung
Wissenschaftliche Arbeiten und Studien zu den Vorteilen des großvolumigen Holzbaus gäbe es ausreichend. Ziel müsse es sein, dieses fundierte Wissen zusammenzuführen und in komprimierter und einfacher Form öffentlich zur Verfügung zu stellen. Deshalb will man künftig die Internationalität der Mitgliedsunternehmen von BAU.GENIAL nützen, um einen Wissenspool zu schaffen und die Zusammenarbeit mit Universitäten zu vertiefen. Grudl: „Unser langfristiges Ziel ist, den Holzbau als verbindliche Übung auf Bachelor-Ebene verankert zu sehen.“

Gebäude-Herstellungskosten
Spricht man über die Teuerung im Wohnbau, ist schnell erkennbar, dass die hohen Grundstückskosten das treibende Element in der Preisentwicklung sind. Umso wichtiger sind schlanke Konstruktionen, wie sie der Holzbau ermöglicht. Schon zwei bis drei Zentimeter schlankere Wände bringen über eine gesamte Wohnebene gesehen mehrere Quadratmeter nutz- und verwertbaren Raum.

Nach Hotellerie, Schulbau und Gesundheitswesen konzentriert sich BAU.GENIAL ab sofort auf den mehrgeschoßigen Wohnbau. „Wir sehen im Bereich Wohnungsneubau die größten Wachstumschancen im Holzbau“, betonen Grudl und Leibetseder.

Studie:
http://presse.senft-partner.at/Media_Detail.aspx?id=151956&menueid=1669

Mehr Informationen erhalten Sie hier:
BAU.GENIAL Pressestelle senft & partner PR
Praterstraße 25a/13, 1020 Wien
01/219 85 42-0
office@baugenial.at 
www.baugenial.at

Neuer Vereinsvorstand 2017

Mit 5. September 2017 übernahmen Ing. Thomas Grudl als Präsident und Gabriele Leibetseder als Vizepräsidentin den Vorsitz der Interessengruppe BAU.GENIAL. Gemeinsames Ziel ist, den Leichtbau in Österreich zu forcieren.

Künftig werden Ing. Thomas Grudl und Gabriele Leibetseder gemeinsam mit dem Vorstandsteam die Interessen des Holzbaus in Österreich unterstützen und fördern. Die Ausrichtung des Verbandes in den kommenden Jahren fußt auf einer aktuellen Marktstudie zum Thema „Leichtbausysteme im Segment Wohnungsbau in Österreich“, die im Frühjahr 2017 unter österreichischen Architekten und Bauträgern durchgeführt wurde.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
BAU.GENIAL Pressestelle
Museumstraße 3/5, 1070 Wien
01/219 85 42 – 0
office@baugenial.at
www.baugenial.at

Die Sieger stehen fest!

• Schwerpunkt 2016: „Gesundheit und Pflege“
• Drei Hauptpreise, eine lobende Erwähnung
• Vorbildlicher Holzeinsatz für bedarfsgerechtes Wohnen
• Barrierefreiheit als zentrale Herausforderung

Wien, am 11. November 2016._Der österreichische Architekturwettbewerb für den Holz- und Leichtbau von BAU.GENIAL zeigt 2016 vorbildhafte Lösungen für bedarfsgerechtes Wohnen in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen.

Der diesjährige Architekturwettbewerb von BAU.GENIAL stand unter dem Titel „Gesundheit und Pflege“. Von Niederösterreich bis Vorarlberg wurden von Architekten, Bauherren und Holzbau-Unternehmen herausragende Projekte zum BAU.GENIAL Preis 2016 eingereicht. Eine hochkarätige Jury hat die Gebäude nach Architektur, fachgerechtem Holzeinsatz, benutzerorientierter Funktionalität, konstruktiven Lösungen und Nachhaltigkeit bewertet. Barrierefreiheit und der vorbildliche Holzeinsatz für bedarfsgerechtes Wohnen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen standen dabei im Vordergrund.
Für die eingereichten Projekte wurden drei Hauptpreise mit unterschiedlichen Schwerpunkten vergeben. Ein Projekt wurde mit einer lobenden Erwähnung ausgezeichnet.

„Mit dem diesjährigen BAU.GENIAL Architekturwettbewerb zum Schwerpunkt ‚Gesundheit und Pflege’ holen wir ein gesellschaftspolitisch hoch relevantes Thema vor den Vorhang“, betonte BAU.GENIAL Vizepräsident Mag. Andreas Bauer anlässlich der Preisverleihung am 10. November 2016. „Die eingereichten Projekte zeigen auf vorbildhafte Weise, wie Architekten, Bauherren und Holzbau-Unternehmen gemeinschaftlich Projekte umsetzen.“

BAU.GENIAL PREIS: „Modellhafter Lösungsansatz für Pflegewohnheime“

Einer der drei Hauptpreise geht an das Architekten-Team rund um Arch. DI Dietger Wissounig, der den BAU.GENIAL Preis für seinen modellhaften Lösungsansatz bei der Planung von Pflegewohnheimen erhielt.
Mit den beiden eingereichten Pflegewohnheimen Peter Rosegger und Erika Horn in Graz zeigt Architekt DI Wissounig vorbildhaft, wie der Einsatz konstruktiver Elemente aus Holz sowie die außergewöhnliche Qualität für ein bedarfsgerechtes Tageslichtkonzept umgesetzt wurden. Das vorgegebene Bauherrenmodell bietet altersgerechtes Wohnen in kleinen Einheiten mit einem Gemeinschafts-Ansatz. Beide Pflegewohnheime wurden in Passivhausbauweise erbaut und mit dem EU Green Building Zertifikat ausgezeichnet.
Das Pflegewohnheim Peter Rosegger besteht aus einem zweigeschoßigen Baukörper. Der nahezu quadratische Grundriss vereint acht Wohngemeinschaften zu je maximal dreizehn Personen. Große Balkone und Loggien sowie abwechslungsreiche Wege und Durchblicke innerhalb des Hauses sorgen für eine anregende Umgebung. Neben weitläufigen Grünanlagen gibt es zudem Andachtsräume, einen Friseur sowie gemeinschaftliche Wohnzimmer mit reichlich Tageslicht. Freundliche Ruhezonen und Rundwege sorgen für abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten. Während das Projekt „Peter Rosegger“ in Holzriegelbauweise mit Brettsperrholz umgesetzt wurde, wählte Wissounig beim Projekt „Erika Horn“ eine Mischbauweise. Das zweigeschoßige Gebäude in Andritz wurde ebenfalls nach dem Hausgemeinschaftsmodell geplant und ist hell und lichtdurchflutet. Holz wurde für die Außenwände, die Fassaden und die Oberflächen eingesetzt.
„Beide Projekte sind durch optimalen Holzeinsatz, ruhige Formsprache und räumliche Größe sowie die kompakten Wohneinheiten Vorzeige-Beispiele für Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen“, betont Arch. DI Gerhard Kopeinig, der den Vorsitz der Jury zum BAU.GENIAL Preis 2016 leitete.

BAU.GENIAL PREIS: „Modulare konstruktive Systemlösungen

Arch. DI Simon Speigner von SPS Architekten hat mit dem Seniorenwohnaus in Hallein eine neue Heimat für betagte Menschen geschaffen. Der serielle Charakter der modularen Holzbauweise überzeugte den Bauherrn – und auch die BAU.GENIAL Jury. Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades und der daraus resultierenden günstigeren und schnelleren Bauweise in Passivhausqualität erhält das Architekten-Team SPS den BAU.GENIAL Preis für modulare konstruktive Systemlösungen. Der Neubau in Massivholzbauweise mit 136 Zimmern konnte innerhalb von zwei Monaten fertiggestellt werden.
„An einem urbanen Standort wurde vorbildhaft die Modulbauweise umgesetzt. Dank der effizienten Grundrisse konnte das große Bauvolumen logisch und kompakt umgesetzt werden. Das Gebäude kann sehr einfach rückgebaut oder angepasst werden“, begründet Kopeinig die Juryentscheidung.

BAU.GENIAL PREIS: „Beispielhafte urbane Gesamtlösung“

Das Pflegezentrum Gurgltal in Imst ist ein Gemeinschaftsprojekt der Tiroler Gemeinden Imst, Tarrenz, Karres, Karrösten, Mils und Imsterberg. Es ist das erste Wohn- und Pflegeheim in Tirol, das nach dem Hausgemeinschaftsmodell errichtet wurde. Die Arbeitsgemeinschaft Moser-Kleon-Moser rund um den Architekten DI Bruno Moser hat die urbane Herausforderung vorbildlich gelöst. Die Bewohner können am städtischen Leben teilnehmen und befinden sich in einer bedarfsgerechten und modernen Betreuungsumgebung. Die Farbkontraste sind im Bodenbereich besonders für sehschwache Personen im Alltag hilfreich.
„Der städtebauliche Charakter des Projekts ist nicht zuletzt der urbanen Holzverwendung zu verdanken“, sagt Kopeinig. „Weiters ist die gesamtheitliche Qualität und die grundrissliche Funktion in Hinblick auf Benutzerorientierung und innerräumliche Qualität besonders erwähnenswert.“

LOBENDE ERWÄHNUNG: „Konsequente innovative Holzanwendung an der Gebäudehülle und im Innenausbau“

Das Seniorenwohnhaus Sankt Cyriak in Pfarrwerfen, das vom Architekten Gerhard Mitterberger geplant wurde, prägt straßenseitig das Stadtbild durch den hohen Einsatz von Holz in der Fassade. Zum nördlichen Grünraum hin fügt sich der Neubau in die umgebende Baustruktur der Dorfrandlage ein. Offene und freundliche Räume wirken einladend, das Farbkonzept der Wände erleichtert Bewohnern die Orientierung im Gebäude.
„Die konsequente innovative Holzanwendung an der Fassade sowie das innovative Farbkonzept ergänzen das architektonisch anspruchsvolle Gestaltungskonzept im vorstädtischen Ortsbild“, sagt Kopeinig. „Deswegen hat sich die Jury einstimmig dazu entschieden, einen Anerkennungspreis für dieses Projekt zu vergeben.“

Aus den Einreichungen lassen sich folgende TRENDS festmachen:

1. Nutzerqualität

Die Bedeutung der Architektur und die Bedürfnisse älterer und kranker Menschen sind eng miteinander verwoben. Um für alle Bewohner uneingeschränkt nutzbar zu sein, muss sich das Gebäude an deren Bedürfnissen orientieren und barrierefrei sein. Bereits in der Planungsphase ist eine intensive Absprache zwischen Betreibern, Bauherren, Architekten und ausführenden Unternehmen notwendig. Gemeinsam erarbeiten sie die Anforderungen an eine zukünftige Gesundheits- und Pflegeeinrichtung.

2. Hausgemeinschaftsmodell

Pflege- und Gesundheitseinrichtungen werden zunehmend nach dem Hausgemeinschaftsmodell für generationenübergreifende Zwecke geplant und gebaut. Die familiäre Wohnatmosphäre steht mehr im Mittelpunkt. Komfortable Wohn- und Aufenthaltsräume, in denen gemeinsam gekocht und gegessen wird, sind im Trend. Um dem erhöhten Bewegungsdrang vieler Bewohner zu entsprechen, werden weitläufige Gartenanlagen und Grünflächen mit natürlichen Begrenzungen angeboten. Der Bezug zur örtlichen Umgebung ermöglicht den Bewohnern die Teilnahme am täglichen Leben der Gesellschaft.

3. Tageslicht und Sonnenschutz

Das Innen und Außen verschmilzt durch große Glasflächen. Architekten legen besonders viel Wert auf Tageslicht in den Räumen sowie effizienten Sonnenschutz. Moderne Bauelemente fügen sich in das örtliche Architekturbild zeitgemäß ein und bilden eine Symbiose mit dem Außenbereich. Die Innenräume sind freundlich und hell gestaltet, indem viele Räumlichkeiten nach Süden ausgerichtet sind. Der konstruktive Sonnenschutz inklusive Beschattung findet in den Neubauten aus Holz immer mehr Beachtung und wurde in vielen eingereichten Projekten vorbildlich gelöst.

4. Natürliche Materialien

Bei allen Projekten haben Bauherren aktiv natürliche Materialien wie Holz, Naturstein oder Kautschuk eingefordert. Der Baustoff Holz wird für die Außenwände, die Fassaden und die Oberflächen eingesetzt. Holzoberflächen in den Innenräumen schenken ein warmes und behagliches Gefühl. Projekte mit teils großem Holzmaterialeinsatz für Innen- und Außenbereiche zeigen, dass Holz ein verbindendes Element ist.

Der BAU.GENIAL Preis fördert das Image für den Holz- und Leichtbau

Zum dritten Mal in Folge holte die Holz- und Leichtbauvereinigung BAU.GENIAL mit einem jährlichen Architekturwettbewerb herausragende Holz-Projekte aus Österreich vor den Vorhang. 2014 startete BAU.GENIAL mit dem Architektenwettbewerb rund um das Thema Hotellerie, während 2015 die besten Bildungsgebäude Österreichs ausgezeichnet wurden.
Mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Gesundheit und Pflege“ stellt BAU.GENIAL besonders das Thema NutzerInnenqualität in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen in den Mittelpunkt. Mit dem Bundesbehinderten-Gleichstellungs-Gesetz ist das barrierefreie Bauen in öffentlichen Gebäuden seit Anfang 2016 verpflichtend. Die eingereichten Projekte zum BAU.GENIAL Preis 2016 zeigen, dass Architektur in Design und Form einen wesentlichen Beitrag für das Wohlbefinden der Patienten und Bewohner leisten kann, indem sie für eine angenehme und sichere Atmosphäre sorgt und Barrierefreiheit von Beginn an berücksichtigt.
2017 pausiert der österreichweite Architekturwettbewerb von BAU.GENIAL, um Bauherren genügend Zeit für die Planung und Durchführung neuer spannender Gebäude zu geben.

Alle Projekte finden Sie auch online auf: www.baugenial.at/projekte

APA-Link zu den Fotos der Preisverleihung: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8206
Fotocredit: BAU.GENIAL/APA/Tanzer

Der BAU.GENIAL Preis 2016 „Gesundheit & Pflege“ wird unterstützt von:
• Österreichischer Gemeindebund
• Österreichischer Städtebund
• design for all – Verein zur Förderung barrierefreier Lebensräume

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
BAU.GENIAL Pressestelle
senft & partner, Bianca Schmidt
Praterstraße 25a/13, 1020 Wien
01/219 85 42 – 24
office@baugenial.at
www.baugenial.at

BAU.GENIAL Preis 2016 Jurysitzung

Am 7. September 2016 fand die BAU.GENIAL Preis 2016 Jurysitzung statt. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Wolfgang Winter, Technische Universität Wien mit Assistentin; Gerhard Kopeinig, ARCH + MORE Ziviltechniker (Juryvorsitz); Andreas Bauer, Vize-Präsident BAU.GENIAL; Monika Anna Klenovec, Univ.-Lektorin TU Wien; Gudrun Hausegger, Architekturjournalistin und -kritikerin; Johann Harrer, geschäftsführender Gesellschafter Strobl Holzbau© BAU.GENIAL
BAU.GENIAL Preis 2016 Jurysitzung
Am 7. September 2016 fand die BAU.GENIAL Preis 2016 Jurysitzung statt.© BAU.GENIAL
  • BAU.GENIAL Preis 2016 Jurysitzung
    Am 7. September 2016 fand die BAU.GENIAL Preis 2016 Jurysitzung statt. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Wolfgang Winter, Technische Universität Wien mit Assistentin; Gerhard Kopeinig, ARCH + MORE Ziviltechniker (Juryvorsitz); Andreas Bauer, Vize-Präsident BAU.GENIAL; Monika Anna Klenovec, Univ.-Lektorin TU Wien; Gudrun Hausegger, Architekturjournalistin und -kritikerin; Johann Harrer, geschäftsführender Gesellschafter Strobl Holzbau© BAU.GENIAL

BAU.GENIAL hat 2016 wieder zum österreichweiten Architekturwettbewerb aufgerufen: Gesucht wurden moderne Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, die überwiegend in Holzbauweise errichtet worden sind. Die Bewertung der Einreichungen obliegt einer unabhängigen Fachjury aus Repräsentanten von Universitäten, Planungsbüros, Sozialinstitutionen/NGOs, der Architekturkritik sowie des verarbeitenden Gewerbes. Am Mittwoch, den 7. September 2016, hat die Jury getagt und die eingereichten Projekte kritisch bewertet.

Heuer setzte sich die Jury aus folgenden Personen zusammen:

  • Arch. Dipl.-Ing. Gerhard Kopeinig, ARCH + MORE Ziviltechniker GmbH (Juryvorsitz)
  • ZM Johann Harrer, geschäftsführender Gesellschafter Strobl Holzbau
  • Mag. Gudrun Hausegger, Architekturjournalistin und -kritikerin
  • Arch. DI Monika Anna Klenovec, Univ.-Lektorin TU Wien, design for all – Kompetenznetzwerk aus Architektur, Design, Technologie und Industrie für barrierefreies Bauen = attraktives benutzbares Design für alle
  • O. Univ. Prof. DDI Wolfgang Winter, Technische Universität Wien

Die Einreichungen im Gesundheits- und Pflegebereich haben ein vielschichtig hohes Niveau gezeigt. Die Jury war einhellig der Meinung, dass der Holzbau im Pflege- und Gesundheitsbereich noch vielfältiges Potential in den verschiedensten Anwendungsfunktionen hätte.

Beurteilt werden die zwölf Einreichungen nach folgenden Kriterien:

• Architektur
• fachgerechter Holzeinsatz
• benutzerorientierte Funktionalität
• konstruktive Lösungen
• Nachhaltigkeit

 Die Jury entscheidet endgültig. Das Juryprotokoll wird nicht veröffentlicht. Die Jury hat keine Verpflichtung, ihre Entscheidung zu begründen, und ist in ihrer Entscheidung unabhängig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Gewinner wurden im Rahmen einer Preisverleihung am 10. November 2016 in Wien ausgezeichnet.