04. April 2014

Hotel Post in Bezau erweitert

  • Die klare Architektur des Hotels Post in Bezau gilt heute als Landmark.
    Die klare Architektur des Hotels Post in Bezau gilt heute als Landmark.
  • Aufgrund des hohen Anteils der Vorfertigung konnte die Erweiterung binnen drei Monaten durchgeführt werden.
    Aufgrund des hohen Anteils der Vorfertigung konnte die Erweiterung binnen drei Monaten durchgeführt werden.
  • Modern und viel Holz auch im Innenbereich.
    Modern und viel Holz auch im Innenbereich.

Im Jahre 1850 eröffnete Susanne Kaufmanns Ur-Urgroßvater das erste k.u.k. Postamt in Bezau. Bald kam ein kleines Gasthaus in der Bezauer Poststation hinzu, in dem sich die Passagiere von der strapaziösen Fahrt ausruhen und stärken konnten. 1968 übernahm Rosmarie Natter das Gasthaus, verheiratet mit dem Architekten Leopold Kaufmann. Der Hausherr persönlich plante Erweiterung und Umbau des Hotel Post, neue Zimmer kamen hinzu, ein Hallenbad und eine Kurabteilung wurden errichtet. 1994 übernahm die Juniorchefin Susanne Kaufmann die Leitung des mittlerweile mit vier Sternen ausgezeichneten Hotel Post in Bezau. Gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Architekten Oskar Leo Kaufmann, erneuerte sie das ganze Haus. Ein aufsehenerregender Anbau kam hinzu, viele Zimmer wurden umgestaltet und ein klares, modernes, elegantes Design im ganzen Haus etabliert. Das Hotelrestaurant erhielt erstmals eine Haube von Gault Millau. Entspannung und Wohlbefinden rückten immer weiter in den Fokus, so wurde 2005 eine umfangreiche Wellnessabteilung mit verschiedenen Saunen, Solebecken und Whirlpool an das Schwimmbad angegliedert. Bregenzerwälder Architektur Über Jahrhunderte hinweg hat sich der Umgang mit dem natürlichen Rohstoff Holz im Bregenzerwald zu einer Profession entwickelt, die einzigartig ist. Gebaut wird gestern wie heute für die Ewigkeit, und das Hotel Post ist ein Beispiel für die Bregenzerwälder Architektur. Ein Großteil der Einrichtung wurde von Oskar Leo Kaufmann speziell für das Hotel entworfen und von regionalen Handwerkern umgesetzt: Von den handgewebten Leinenvorhängen über Tische, Betten und Ledersofas. Alle Möbel tragen die handwerkliche Tradition des Bregenzerwaldes in sich. Der Zubau entstand in der tourismusfreien Zeit in denen das Hotel sowieso geschlossen war. Die Module mit Ausmaßen von je 4 m x 7,5 m, sind alle selbsttragend aus Brettsperrholz gefertigt. Die Boxen wurden komplett incl. Installationen und Möbel auf die Baustelle geliefert. Das bedeutet eine extrem kurze Montagezeit von nur wenigen Tagen.

 

Bauherr: Hotel Post, Bezau
Architekt: Oskar Leo Kaufmann I Albert Rüf, Ziviltechniker GmbH
Bauweise: Modulare Bauweise aus Brettsperrholzboxen
Bauzeit: Mai 2009 - Juli 2009

 Dieses Projekt wird Ihnen von Saint-Gobain RIGIPS Austria präsentiert.