01. April 2014

Das neue Seibl

  • 2011 begann der Wiederaufbau mit gleichzeitiger Erweiterung des Traditionshauses.
    2011 begann der Wiederaufbau mit gleichzeitiger Erweiterung des Traditionshauses.
  • Ein Großbrand 2008 hatte den Altbestand sehr in Mitleidenschaft gezogen.
    Ein Großbrand 2008 hatte den Altbestand sehr in Mitleidenschaft gezogen.
  • Der Ausblick ins Tal ist so beeindruckend wie das Gebäude selbst.
    Der Ausblick ins Tal ist so beeindruckend wie das Gebäude selbst.

Wie Phönix aus der Asche

Das alte Gasthaus Seil war durch einen Brand teilweise zerstört worden. Ziel des Ideenfindungsprozesses war ein für alle Projektbeteiligten stimmiges Gesamtkonzept zu erreichen, das dem beschädigten Bestand wieder zu einem nachhaltigen, zeitgemäßem Gebäude verhilft. Die größte Herausforderung war der Umgang mit der stark in Mitleidenschaft gezogenen Bausubstanz bei gleichzeitiger Integration neuester Haus- und Gastronomietechnik und dem Erreichen bestmöglicher Gebäudestandards.

Zum einen galt es aus den Resten einer sehr heterogenen Bausubstanz ein einheitliches Ganzes zu kreieren. Die vollständige Wärmedämmung des Bestandes und das gleichzeitige Verkleiden des neuen Anbaus mit einem horizontalen Holzschirm aus heimischer Lärche verhalf dabei wesentlich einen homogenen Baukörper zu erzeugen. Zum anderen gab es eine Vielzahl an einzuhaltenden Vorschriften und Auflagen, welche zu erfüllen waren. Aufgrund von statischen Gründen und wegen der kurzen Bauzeit wurde eine Holzbauweise mit hochwärmegedämmten vorgefertigten Elementen gewählt.

Der Bestand wurde auf die vorhandene Wärmedämmfassade aus den 90er-Jahren nochmals zusätzlich mit einer Mineralwolledämmung von 8 cm versehen. Beim Anbau wurden die vorgefertigten Holzelemente gleich im Holzbauwerk mit Wärmedämmfilz gefüllt und anschließend montiert. 

Architekt: juri troy architects, WIen
Ort: 6911 Lochau
Bauweise: Mischbauweise
Wiederaufbau:  Mai 2011 – Febraur 2012

 Dieses Projekt wird Ihnen von Saint-Gobain ISOVER Austria präsentiert.