21. Oktober 2014

Die Wasnerin, Bad Aussee

  • Die Wasnerin
    Die Wasnerin
    © Alexander Eugen Koller
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    Die Wasnerin
    © Alexander Eugen Koller
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    Die Wasnerin
    © Alexander Eugen Koller
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    Die Wasnerin
    © Alexander Eugen Koller

Dieses Projekt wurde zum BAU.GENIAL Preis 2014 für Hotellerie eingereicht.

"Die Wasnerin" ist ein Ort des Rückzugs und des Erholens. Ein Ort Ihrer mentalen, g‘sunden und sehr individuellen Auszeit. Die Wurzeln der WASNERIN lassen sich bis ins 15. Jhd. zurückverfolgen. Der Ursprungsbau der WASNERIN wurde bei den Deichen angelegt (heute befindet sich hier der Golfplatz Ausseerland). Schon damals wurde hier ein Wirtshaus für Fuhrleute betrieben. Heute schätzen die Gäste vor allem die Ruhe und die großzügigen Räumlichkeiten im Auszeit-Refugium. Vom Dach sieht man das einzigartige 360° Bergpanorama vom Loser über das Tote Gebirge bis hin zum Dachstein-Gletscher. Durch die neuen Panorama-Fenster ergibt sich der uneingeschränkte Blick, unsere naturnahe Bauweise und die Verwendung von natürlichen Materialien, wie auch beim Highlight den „living walls“ haben Gäste die Möglichkeit die Natur drinnen und draußen zu erleben. Das bestehende Teehaus wurde komplett umgebaut bzw. erweitert. Panoramafenster wurden eingesetzt und neue Räume geschaffen. Eine neue Tee-Lounge mit einer Tee-Bar (hier werden offene wohltuende Wellness- & Kräutertees angeboten) sorgt für gemütliche Stunden, im Raum der Natur – einem neuen Ruheraum gibt es die „living walls“ sowie einen offenen Kamin. Beide Räume verfügen über Panorama-Dachterrassen, um die Natur ins Gebäude zu holen und Außen- und Innenbereich Eins werden zu lassen. Im bestehenden Kosmetikbereich wurde von den Betreibern ein Facelift gewünscht, was in Form von einer neuen Farb- und Lichtgestaltung und einem zusätzlichen Ruheraum fürs Nachruhen umgesetzt wurde.

Eine der größten Herausforderungen war, die gesamte bestehende Architektur miteinzubinden und dennoch Neues zu schaffen. Weiters erforderte diesmal auch die Statik und die Verlegung der ursprünglich angelegten Belüftungskanäle auf der Dachfläche, sowie die knappe Bauzeit, und eine strenge Kostenvorgabe eine besonders gute Planung. Möglich wurde die gute Umsetzung durch eine gute Planungsvorbereitung sowie die Einbeziehung regionaler Firmen, die durch ihre Flexibilität und professionelle Arbeit alle im Umbau auftretenden Schwierigkeiten und Überraschungen hervorragend meistern konnten. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit spielten des Weiteren ebenso eine große Rolle. Sämtliche Beleuchtungen wurden auf LED umgestellt, die großzügigen Fensterflächen werden energietechnisch optimal genützt undes wurden lediglich Naturmaterialien wie Holz, Stein und Glas verwendet. Das Haus verfügt auch über Solaranlagen auf den Dachflächen, die zusätzlich Energie spenden.

Besonders stolz ist man auf die naturnahe Architektur und den freien Blick in die Berge sowie ein modernes, jedoch warmes Interior-Design mit praktischen Ansätzen für die Gäste, sowie die Verwendung von natürlichen, ökologischen Baustoffen und Materialien. Der Grundstein für die Erneuerung der Wasnerin als absolutes Wohlfühl- und Naturhotel wurde mit der strategischen Planung 2012 gesetzt, wo ein Masterplan für die nächsten 4 Jahre mit umfangreichen baulichen Änderungen ausgearbeitet wurde. Schritt für Schritt wurden und werden nun die einzelnen Maßnahmen umgesetzt. Aufgrund der ersten umfangreichen Investitionen 2012 fügen sich die Umbauten sehr gut in das bestehende Konzept ein (gleiche Architekten), dadurch entstand ein harmonisches „Ganzes“. Sämtliche Dekorationselemente wurden weiters auf „Naturprodukte“ umgestellt sowie eine neue Bio-Tee-Firma mit ins Boot geholt.

www.diewasnerin.at/
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Baustellentafel

Projektname Die Wasnerin, 8990 Bad Aussee
Bauherr Petra Barta, Hotel Wasnerin Errichtungs GmbH, 8990 Bad Aussee
Architekt Viereck Architekten ZT GmbH, 8650 Kindberg
Ausführendes Unternehmen Holzbau Köberl, 8993 Grundlsee
Konstruktion Holzriegelkonstruktion mit Massivholzdecke
Nutzfläche 206 m2
Bauzeit 1 Monate
Fertigstellung 2014
Energiekennzahlen 18,3 kWh/m2a